Afrika Film Festival Köln

Dokumentarfilm Khartoum (R: Anas Saeed, Rawia Alhag, Ibrahim Snoopy Ahmad, Timeea Mohamed Ahmed, Phil Cox; Sudan, UK, DE, Qatar 2025)

2025

Der Dokumentarfilm Khartoum (2025) thematisiert den sudanesischen Bürgerkrieg und seine Auswirkungen auf Menschen und Erinnerungskultur. Ursprünglich als Porträt des Alltagslebens in Khartum geplant, wurde das Projekt durch den Krieg ab 2023 zu einem Dokument der Flucht und Vertreibung. Die Regisseur:innen, selbst Betroffene des Konflikts, entwickelten im Exil eine hybride Filmsprache aus Archivmaterial, Animationen und rekonstruierten Szenen. Im Mittelpunkt stehen fünf Protagonist:innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus, deren Geschichten die Zerstörung wie auch die Widerstandskraft der sudanesischen Gesellschaft widerspiegeln. Der Film versteht sich als filmisches Mahnmal, das individuelle Erfahrungen bewahrt und das kulturelle Gedächtnis Khartums trotz Krieg und medialer Unsichtbarkeit lebendig hält.

Die Jutta Vogel Stiftung unterstützt das FilmInitativ Köln e.V. 2024 , das größte und älteste Festival in Deutschland für zeitgenössisches, afrikanisches Kino. In Anwesenheit des Regisseurs Ibrahim Snoopy Ahmad wurde der Dokumentarfilm „Khartoum – Five Lives, One City, The Fate of a Nation“ (2025), ausgezeichnet mit dem Friedensfilmpreis der Berlinale, beim Afrika Film Festival Köln gezeigt und gewann hier den Publikumspreis.

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Kontakt

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Jutta Vogel Stiftung

Prof. Michael Bollig
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

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