Ökomuseum in der marokkanischen Oase Icht

2026

Die Oase Icht in der marokkanischen Provinz Tata verfügt über ein außergewöhnliches kulturelles und natürliches Erbe: einen historischen Ksar, eine grüne Palmenoase, eine alte Lehmmoschee, Höhlen, Felsgravuren sowie traditionelle Gemeinschaftsspeicher. Einst gab es ein altes Museum, dass jährlich rund 2.000 Besucher anzog. Gemeinsam soll nun das alte Museum des Dorfes Icht wiederbelebt werden.

Ein neues Ökomuseums soll aus einem Ausstellungsraum im Dorf bestehen sowie einem thematischen Rundgang durch die Oase, der die wichtigsten Kultur- und Naturstätten des Ortes verbindet.

Die Ausstellung im Museum soll die materielle und immaterielle Kultur der Oase präsentieren: traditionelle Landwirtschaft, Handwerk, lokale Produkte, Schmuck sowie Bräuche und Feste. Der Rundweg erschließt zentrale Elemente der Landschaft wie den Ksar im Lehmbauweise, die Palmenoase, prähistorische Felsgravuren und Höhlen sowie historische Erinnerungsorte.

Der Aufbau des Museums soll auf einem partizipativen Ansatz basieren: Die Bewohner sollen gemeinsam mit dem Verein Tamount in die Konzeption, Sammlung, Vermittlung und den Betrieb eingebunden werden. Dies soll garantieren, dass das Projekt zur Bewahrung des kulturellen Erbes und zur Förderung eines nachhaltigen Kulturtourismus beiträgt. Das Ökomuseum will somit die amazighische Kultur der Region nachhaltig sichtbar machen.

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Kontakt

Logo: Silhouette einer Person mit Text: „Jutta Vogel Stiftung, Kulturerhalt in den Wüsten Afrikas“

Jutta Vogel Stiftung

Prof. Michael Bollig
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

E-Mail: info@jutta-vogel-stiftung.de

Tel.: +49 (0)221 470 76647